Liebes Online-Tagebuch!
Endlich kann ich wieder etwas berichten, was euch vielleicht etwas mehr interessieren könnte als meine ewigen Berichte über meine Masterarbeit. Samstag Abend habe ich ein Konzert ganz mutterseelenallein besucht. Ziemlich ungewöhnlich für mich. Es handelte sich um den Soul-Motown-Sänger Aloe Blacc, der vor ausverkauftem Publikum zu Gast war. Das Konzert war super, wenn auch mit kleinen Abstrichen, denn ich war eben ganz alleine dort. Es scheint nämlich so zu sein: Wenn Leute auf ein solches souliges, aber konsensmässiges Konzert gehen, dann nehmen sie zu meist ihren Freund oder ihre Freundin mit. Deshalb war die ganze Konzerthalle bis zur Decke mit Pärchen gefüllt. Das nächste Mal also dann doch besser mit Begleitung, obwohl ich auch alleine ganz gut rocken kann. Falls euch der Gute gefallen hat, hier noch ein kleiner Tip für eine andere wirklich gute soulige/konsensmässige Band, die es sich lohnt zu hören.
Gestern stand dann der ultimative Trip nach Quebec City an. Man höre und staune, war ich doch innerhalb der letzten 9 1/2 Monate nicht ein einziges Mal in der Hauptstadt meines kleinen französischen Landes. Problematisch: die Stadt ist drei Stunden mit dem Auto entfernt und Bustickets sind ziemlich teuer (ca 70$). Aber irgendwie kann man ja nicht in einem englisch-französischen Zwittergebilde (a la Montreal) leben, und nicht einmal die einzige Stadt mit Stadtmauer und Festung in Nordamerika besuchen, oder? Ich habe jedenfalls meine beiden Freundinnen Margherita und Shannon einpackt, und gemeinsam haben wir uns auf den Weg gemacht. Quebec ist tatsächlich sehr französisch, was sich vor allem in der Architektur niederschlägt. Über der Altstadt, die auf einem Felsen über dem St.Lorenz-Strom thront, ragt ein riesiges "fake 19th" Jahrhundert Schlosshotel empor. Das "chateau fontenac" ist sozus
agen das Wahrzeichen der Stadt. Davon abgesehen ist die die Altstadt gepflastert mit Souvernierläden für die gepflegte und es gibt Restaurants wohin das Auge blickt. Wir haben uns daher der Touristenmasse angeschlossen und in einem der netten kleinen Restaurants gegessen, sind die Altstadt durchwandert und haben den schönen Tag bei Sonnenschein und in Gegenwart hunderter deutscher Touristen genossen.
Was steht sonst noch an? Ich schreibe (mal wieder, immernoch, schon wieder), will nach New York, bin aber unschlüssig ob es klappt, und freue mich über das Sommerwetter. Ende der Nachricht.
Eure Hanni
Endlich kann ich wieder etwas berichten, was euch vielleicht etwas mehr interessieren könnte als meine ewigen Berichte über meine Masterarbeit. Samstag Abend habe ich ein Konzert ganz mutterseelenallein besucht. Ziemlich ungewöhnlich für mich. Es handelte sich um den Soul-Motown-Sänger Aloe Blacc, der vor ausverkauftem Publikum zu Gast war. Das Konzert war super, wenn auch mit kleinen Abstrichen, denn ich war eben ganz alleine dort. Es scheint nämlich so zu sein: Wenn Leute auf ein solches souliges, aber konsensmässiges Konzert gehen, dann nehmen sie zu meist ihren Freund oder ihre Freundin mit. Deshalb war die ganze Konzerthalle bis zur Decke mit Pärchen gefüllt. Das nächste Mal also dann doch besser mit Begleitung, obwohl ich auch alleine ganz gut rocken kann. Falls euch der Gute gefallen hat, hier noch ein kleiner Tip für eine andere wirklich gute soulige/konsensmässige Band, die es sich lohnt zu hören.
Gestern stand dann der ultimative Trip nach Quebec City an. Man höre und staune, war ich doch innerhalb der letzten 9 1/2 Monate nicht ein einziges Mal in der Hauptstadt meines kleinen französischen Landes. Problematisch: die Stadt ist drei Stunden mit dem Auto entfernt und Bustickets sind ziemlich teuer (ca 70$). Aber irgendwie kann man ja nicht in einem englisch-französischen Zwittergebilde (a la Montreal) leben, und nicht einmal die einzige Stadt mit Stadtmauer und Festung in Nordamerika besuchen, oder? Ich habe jedenfalls meine beiden Freundinnen Margherita und Shannon einpackt, und gemeinsam haben wir uns auf den Weg gemacht. Quebec ist tatsächlich sehr französisch, was sich vor allem in der Architektur niederschlägt. Über der Altstadt, die auf einem Felsen über dem St.Lorenz-Strom thront, ragt ein riesiges "fake 19th" Jahrhundert Schlosshotel empor. Das "chateau fontenac" ist sozus
Was steht sonst noch an? Ich schreibe (mal wieder, immernoch, schon wieder), will nach New York, bin aber unschlüssig ob es klappt, und freue mich über das Sommerwetter. Ende der Nachricht.
Eure Hanni
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen