Liebe Freunde des Online-Tagebuchs,
endlich wieder Neuigkeiten von mir. Ich habe mein Semester jetzt endgültig abgeschlossen und blicke auf eine stolze Anzahl von geschriebenen Essays, Hausarbeiten und natürlich korrigierten Essays/Hausarbeiten zurück. Abgabetermin für die letzten Sachen war Donnerstag und seit gestern habe ich Zeit, mich um andere, wesentlichere Dinge zu kümmern. Verschiedenes steht an/ist passiert.
Eigentlich wollte ich nächste Woche (mal wieder) nach New York fahren. Doch als ich letztes Mal aus den USA kam, hatte der Grenzbeamte vergessen, mein grünes Besuchervisum aus dem Pass zu entfernen. Deshalb bin ich im Moment "illegal" in den USA, obwohl ich gerade eben natürlich vor meinem Laptop in Montreal sitze. Was ist zu tun? Man muss nachweisen, dass man tatsächlich nicht mehr in den USA ist. Das funktioniert mit Kontoauszügen, die nachweisen, dass man in letzter Zeit Geld in Kanada abgehoben hat. Außerdem muss ich meinen Pass mit dem kanadischen Einreisestempel fotografieren, um zu zeigen, dass ich tatsächlich im Dezember wieder zurückgekommen bin. An sich ist das alles gar nicht problematisch, nur bürokratisch und deshalb nervig. Auch weiß ich nicht, wie lange die Bearbeitung dauert, und wann ich denn den nächsten "Urlaub" planen kann. Aber all das ist besser, als Nachts an der Grenze wieder in einen Greyhound-Bus gesetzt zu werden, weil ich einen sogenannten Overstay habe.
endlich wieder Neuigkeiten von mir. Ich habe mein Semester jetzt endgültig abgeschlossen und blicke auf eine stolze Anzahl von geschriebenen Essays, Hausarbeiten und natürlich korrigierten Essays/Hausarbeiten zurück. Abgabetermin für die letzten Sachen war Donnerstag und seit gestern habe ich Zeit, mich um andere, wesentlichere Dinge zu kümmern. Verschiedenes steht an/ist passiert.
Eigentlich wollte ich nächste Woche (mal wieder) nach New York fahren. Doch als ich letztes Mal aus den USA kam, hatte der Grenzbeamte vergessen, mein grünes Besuchervisum aus dem Pass zu entfernen. Deshalb bin ich im Moment "illegal" in den USA, obwohl ich gerade eben natürlich vor meinem Laptop in Montreal sitze. Was ist zu tun? Man muss nachweisen, dass man tatsächlich nicht mehr in den USA ist. Das funktioniert mit Kontoauszügen, die nachweisen, dass man in letzter Zeit Geld in Kanada abgehoben hat. Außerdem muss ich meinen Pass mit dem kanadischen Einreisestempel fotografieren, um zu zeigen, dass ich tatsächlich im Dezember wieder zurückgekommen bin. An sich ist das alles gar nicht problematisch, nur bürokratisch und deshalb nervig. Auch weiß ich nicht, wie lange die Bearbeitung dauert, und wann ich denn den nächsten "Urlaub" planen kann. Aber all das ist besser, als Nachts an der Grenze wieder in einen Greyhound-Bus gesetzt zu werden, weil ich einen sogenannten Overstay habe.
Der Titel dieses Eintrags verrät, dass ich mich in einer Umbruchsphase befinde. Zwar ist das Semester zu Ende, aber meine Masterarbeit liegt noch vor mir. Ich habe schon mit einer 30+-Seiten Hausarbeit gute Vorarbeit geleistet, muss aber noch eine zweite ca 20 Seiten lange Ergängzung anfertigen. Das sollte aber zu schaffen sein, immerhin habe ich fast 3 Monate Zeit. Außerdem ziehe ich nächstes Wochenende um. Das wunderschöne Haus im sogenannten McGill-Student-Ghetto (weil in der Gegend nur Studenten wohnen) seht ihr hier links.
Ich werde zwei Mitbewohner haben, eine Architektur-Studentin und einen Juristen. Die Wohnung ist in etwa wie diejenige, in der ich im Moment wohne: Alt, groß und wunderschön. Der Vorteil für mich liegt einerseits in der Nähe zum Campus (gefühlte 2m) und zum Stadtzentrum, aber auch in der Tatsache, dass ich dem ganzen Stress rund um unsere Internetrechnung entgehe. Da ist im Moment kein Ende abzusehen. Bisher hat nur ein Mädel mein Zimmer angeschaut und ich hoffe sehr, dass sie es nimmt. Andernfalls verliere ich nämlich meine Kaution, und Geld habe ich nun wirklich nicht zu verschenken. Das Zimmer in der neuen WG ist wie mein altes auch möbliert und die ganze WG ist voll eingerichtet, was die ganze Zwischenmiete-Sache auch viel einfacher macht. Um schonmal Teile meines Rückreisegepäcks loszuwerden, schicke ich nächste Woche die erste Kiste Bücher zurück nach Hause. Ganze 15 Kilo haben sich da in den letzten zwei Semestern angesammelt. Ich möchte garnicht wissen, wie teuer das wohl wird.
Ostern werde ich damit verbringen, von einem Brunch/Abendessen zum nächsten zu ziehen und nebenbei Montreal besser zu erkunden. Klingt gut, ne? Das Wetter hat sich nämlich in den letzten Tagen stetig gebessert - nachdem wir am Donnerstag wunderbaren Schnee hatten. Schon wieder!!!! Immernoch!! Heute dann so 10 Grad und Sonnenschein. Das haben Simone und ich dazu genutzt, einen Ausflug zum Olympia-Stadion und zum Botanischen Garten zu machen. Das Olympiastadion ist ein 70er Jahre Koloss und stark baufällig. Immer
wieder wird gemunkelt, dass der Aussichtsturm über dem Stadion einsturzgefährdet sei. Davon war nichts direkt zu spüren. Dafür habe ich eine DDR-Flagge AUFgespürt, in einem Rondell mit einer Liste aller Medalliengewinner. War irgendwie komisch, so die BRD und DDR Flagge nebeneinander zu sehen. Als ob sich seit 1976 nichts geändert hätte...Gleich hinter dem Stadion liegt der Botanische Garten, der im Gegensatz zum Stadion (25$) keinen Eintritt kostet. Leider gab es wegen des nicht vorhanden Frühlings kaum Blumen zu bestaunen, dafür aber ein unmenge fetter Eichhörnchen. Am Besten hat uns deshalb der chinesische Garten gefallen, da war die fehlende Flora nicht ganz so tragisch.
Bis bald, eure Hanni
Ostern werde ich damit verbringen, von einem Brunch/Abendessen zum nächsten zu ziehen und nebenbei Montreal besser zu erkunden. Klingt gut, ne? Das Wetter hat sich nämlich in den letzten Tagen stetig gebessert - nachdem wir am Donnerstag wunderbaren Schnee hatten. Schon wieder!!!! Immernoch!! Heute dann so 10 Grad und Sonnenschein. Das haben Simone und ich dazu genutzt, einen Ausflug zum Olympia-Stadion und zum Botanischen Garten zu machen. Das Olympiastadion ist ein 70er Jahre Koloss und stark baufällig. Immer
Bis bald, eure Hanni
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