Liebe Freunde des Online-Tagebuchs,
das Semester hat mich wieder voll im Griff. Anstatt es in zweiten Winterhälfte etwas ruhiger angehen zu lassen, bin ich wieder bis oben hin mit Arbeit eingedeckt. Das ist auch der Grund, weshalb hier immer weniger Blogeinträge zu finden sind. Einerseits passiert derzeit nicht viel in meinem Leben, auf der anderen Seite bin ich zu beschäftigt, um längere Beiträge über den täglichen Nonsens zu verbreiten. Gestern ist nun aber etwas passiert, was ich mit euch teilen will: mein erster Blizzard! Was einen Blizzard von einem gewöhnlichen Schneestrum unterscheidet, könnt ihr alle hier nachlesen. Eigentlich muss ich zugeben, dass dies schon mein zweiter Blizzard war. Den ersten habe ich am 06. Dezember erlebt, dem Tag, an dem ich mit meinen Freunden nach New York gefahren bin. Diesmal handelte es sich aber nicht nur um ein kanadisches, sondern ein Pan-Nordamerikanisches Phänomen. Es schneite heftig den ganzen Tag, dazu starker Wind und eine Sichtweite unter 100 Metern. Aber richtig "kalt" war es nicht...nur so -13 Grad. Man gewöhnt sich hier ziemlich schnell an die niedrigen Temperaturen. Fast kann ich sagen, dass ich mich "kanadisch" fühle, und die Kälte nicht mehr durch Mark und Bein geht.
Heute scheint die Sonne und alles glitzert. Ja, ich kann dieser Landschaft einiges abgewinnen! Der Wind wirbelt Schneeflocken durch die Luft und es sieht aus, als ob jemand meine Straße heftig mit Glitzer gepudert hätte.
Ansonsten habe ich nur noch über eine weiteres "Essensverbrechen" zu berichten. Meine WG eignet sich bestens als Studienort Nordamerikanischer Essensunsitten, und vor einer Woche wurde dem ungesunden Essen die Krone aufgesetzt. Was wurde verspeist? Es handelte sich um einen Burger, der mit gebratenem Speck (Bacon), Poutine-Lage (Pommes mit brauner Soße und Cheddar-Käse, zu einem dicken, kalten Klumpen verschmolzen) und viiiiiell Ketchup. Eine Meinung darüber könnt ihr euch selbst bilden, ich lasse einfach das Bild für sich sprechen. Bis bald, eure Hanni
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