Liebe Online-Tagebuch-Leser,
bald ist dieses Jahr vorbei und die Zeit vergeht auch in Montreal wie im Flug. Seit dem ich aus New York wiedergekommen bin, habe ich mich vor allem "erholt". Das bedeutet ekonkret: sehr viel leckeren Tee trinken, nicht-historische Bücher lesen, Serien schauen und mit meiner Mitbewohnerin heiße Schokolade trinken und den Tag in der Küche verquatschen. Kurzum: eine wirklich schöne Vorweihnachtszeit.
Ein absoluter Höhepunkt dieser kalten Vorweihnachtszeit war der Besuch des Balletts "Der Nussknacker". Gemeinsam mit meiner Mitbewohnerin Simone und meiner holländischen Freundin Caroline war es mir gelungen, drei der begehrten Tickets für das "Quebecoise" Nationalballett zu erlangen. Auf den billigen Plätzen gaaanz weit oben haben wir dann das wirklich schön inszenierte Ballett verfolgen können - wobei mehrmals die Frage aufkam, weshalb sich gerade eine solche Art des Tanzes als kulturell wertvoll durchgesetzt hat. Schließlich war neben aller Ästhetik die absolute Körperbeherrschung eindrucksvoll aber zugleich erschreckend.
Den krönenden Abschluss bildete dann der Besuch in einer wirklich interessanten Bar: La Distillerie.
Hier werden Cocktails in Einmachgläsern serviert. Das mag komisch klingen, hat aber nichts damit zu tun, dass sich die Betreiber keine richtigen Gläser leisten können. Das gehört zum Bar-Konzept dazu. Die 30 Minuten in der Kälte warten und auch mal ausnahmesweise die Ausweise zeigen hat sich gelohnt: diese Bar hats in sich.
Ein anderer Höhepunkt dieser Vorweihnachtszeit war der lange geplante Besuch im Ceramic Café. In diesem Café kann man unter einer riesigen Anzahl bemalbarer Keramicgegenstände auswählen - von Tassen über Gartenzwerge war alles dabei. Dann werden Grundfarben und Malutensilien bereitgestellt und man legt los. Simone hatte einen Gartenzwerg gewählt, ich einen kleinen Roboter. Eigentlich wäre auch eine große Tasse cool gewesen, aber auf Grund des Preises haben wir uns für eher kleine Gegenstände entschieden. Herausgekommen sind zwei sehr ansehnliche kleine Kerle auf die ich mächtig stolz bin. Wobei ich zugeben muss, dass außer uns nur "Profis" in diesem Café saßen und wir mit unseren Gartenzwergen und Robotern ein wenig wie blutige Anfänger aussahen. Wie dem auch sei - hier ist er: der Roboter!
Einen Namen hat er bisher noch nicht, aber wer weiß, vielleicht bekommt er noch einen. Vorschläge sind hier immer willkommen!
Die restliche Vorweihnachtszeit ging schnell vorbei, weil Wichteln in der WG anstand und im Freundeskreis einige Abschiede gefeiert werden mussten. Leider verlassen / verließen einige meiner neuen internationalen Freunde mich bereits jetzt, weil sie nur ein Semester in Montreal verbringen.
Doch bald mehr zu meinen Erlebnissen rund um ein Weihnachten was zwar weihnachtlich aber nicht wie Weihnachten war...
Bis bald, eure Hanni
bald ist dieses Jahr vorbei und die Zeit vergeht auch in Montreal wie im Flug. Seit dem ich aus New York wiedergekommen bin, habe ich mich vor allem "erholt". Das bedeutet ekonkret: sehr viel leckeren Tee trinken, nicht-historische Bücher lesen, Serien schauen und mit meiner Mitbewohnerin heiße Schokolade trinken und den Tag in der Küche verquatschen. Kurzum: eine wirklich schöne Vorweihnachtszeit.
Ein absoluter Höhepunkt dieser kalten Vorweihnachtszeit war der Besuch des Balletts "Der Nussknacker". Gemeinsam mit meiner Mitbewohnerin Simone und meiner holländischen Freundin Caroline war es mir gelungen, drei der begehrten Tickets für das "Quebecoise" Nationalballett zu erlangen. Auf den billigen Plätzen gaaanz weit oben haben wir dann das wirklich schön inszenierte Ballett verfolgen können - wobei mehrmals die Frage aufkam, weshalb sich gerade eine solche Art des Tanzes als kulturell wertvoll durchgesetzt hat. Schließlich war neben aller Ästhetik die absolute Körperbeherrschung eindrucksvoll aber zugleich erschreckend.
Den krönenden Abschluss bildete dann der Besuch in einer wirklich interessanten Bar: La Distillerie.
Ein anderer Höhepunkt dieser Vorweihnachtszeit war der lange geplante Besuch im Ceramic Café. In diesem Café kann man unter einer riesigen Anzahl bemalbarer Keramicgegenstände auswählen - von Tassen über Gartenzwerge war alles dabei. Dann werden Grundfarben und Malutensilien bereitgestellt und man legt los. Simone hatte einen Gartenzwerg gewählt, ich einen kleinen Roboter. Eigentlich wäre auch eine große Tasse cool gewesen, aber auf Grund des Preises haben wir uns für eher kleine Gegenstände entschieden. Herausgekommen sind zwei sehr ansehnliche kleine Kerle auf die ich mächtig stolz bin. Wobei ich zugeben muss, dass außer uns nur "Profis" in diesem Café saßen und wir mit unseren Gartenzwergen und Robotern ein wenig wie blutige Anfänger aussahen. Wie dem auch sei - hier ist er: der Roboter!
Die restliche Vorweihnachtszeit ging schnell vorbei, weil Wichteln in der WG anstand und im Freundeskreis einige Abschiede gefeiert werden mussten. Leider verlassen / verließen einige meiner neuen internationalen Freunde mich bereits jetzt, weil sie nur ein Semester in Montreal verbringen.
Doch bald mehr zu meinen Erlebnissen rund um ein Weihnachten was zwar weihnachtlich aber nicht wie Weihnachten war...
Bis bald, eure Hanni
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