Liebes Online-Tagebuch,
über die letzten Tage gibt es nicht viel zu berichten. Ich habe mich fast ausschließlich der Uni gewidmet, am Dienstag mein zweites längeres Essay eingereicht. Ich bin im Moment ein bisschen erklältet, weshalb ich (schon wieder) meinem Arbeitsplan hinterher hinke. Ansonsten wollte ich eigentlich dieses Wochenende mit meinen Mitbewohnerinnen Simone und Elizabeth nach Toronto fahren. Dieser Plan ist aber ins Wasser gefallen, weil wir mit dem Automieten Probleme hatten und Simone dann letztlich abgesprungen ist. Zu zweit war es dann zu teuer und ich habe mich auch entschieden, hier zu bleiben. Als Kompensationsleistung wollen wir morgen Harry Potter-Film(e) schauen und am Sonntag Schlittschuhlaufen gehen. Immerhin etwas! Von der Mäuseplage habe wir schon länger nichts mehr gehört und hoffen deshalb alle gemeinsam, dass die Gefahr ausgestanden ist. Vermutlich werden wir aber noch weitere Begegnungen mit den unbeliebten Untermietern haben, denn es wird Winter - und mal ehrlich, wenn Du eine Maus wärst - genau! dann würdest Du dich schnell auf ins Haus machen. Ich habe Interessantes über eine deutsche Afghanistan-Mission im Ersten Weltkrieg gelernt und einmal Holländisch gegessen. Nächste Woche kochen die Dänen und danach bin wohl ich dran! Mal sehen, ob es Schnitzel oder Fischauflauf gibt. Jede Menge Postkarten sind verschickt (für den stolzen Preis von 1,70$ pro Briefmarke diese Blutsauger!!!!) und hoffe, dass sie alle ihr Ziel sicher und in angemessener Geschwindigkeit erreichen. Ich kann nur versprechen, dass sich demnächst wirkliche Ereignisse einstellen, von denen ich euch ausreichend berichten kann. Bin aber in dieser Hinsicht optimistisch. Bis dahin widme ich mich der Bürokratie und ihrem Unwesen (Hauptseminar Politik), Hayden White (Hauptseminar Theorie) und polnischen Arbeitern zwischen 1945-50 (Hauptseminar Osteuropa).
Alles Liebe, eure Hanni
über die letzten Tage gibt es nicht viel zu berichten. Ich habe mich fast ausschließlich der Uni gewidmet, am Dienstag mein zweites längeres Essay eingereicht. Ich bin im Moment ein bisschen erklältet, weshalb ich (schon wieder) meinem Arbeitsplan hinterher hinke. Ansonsten wollte ich eigentlich dieses Wochenende mit meinen Mitbewohnerinnen Simone und Elizabeth nach Toronto fahren. Dieser Plan ist aber ins Wasser gefallen, weil wir mit dem Automieten Probleme hatten und Simone dann letztlich abgesprungen ist. Zu zweit war es dann zu teuer und ich habe mich auch entschieden, hier zu bleiben. Als Kompensationsleistung wollen wir morgen Harry Potter-Film(e) schauen und am Sonntag Schlittschuhlaufen gehen. Immerhin etwas! Von der Mäuseplage habe wir schon länger nichts mehr gehört und hoffen deshalb alle gemeinsam, dass die Gefahr ausgestanden ist. Vermutlich werden wir aber noch weitere Begegnungen mit den unbeliebten Untermietern haben, denn es wird Winter - und mal ehrlich, wenn Du eine Maus wärst - genau! dann würdest Du dich schnell auf ins Haus machen. Ich habe Interessantes über eine deutsche Afghanistan-Mission im Ersten Weltkrieg gelernt und einmal Holländisch gegessen. Nächste Woche kochen die Dänen und danach bin wohl ich dran! Mal sehen, ob es Schnitzel oder Fischauflauf gibt. Jede Menge Postkarten sind verschickt (für den stolzen Preis von 1,70$ pro Briefmarke diese Blutsauger!!!!) und hoffe, dass sie alle ihr Ziel sicher und in angemessener Geschwindigkeit erreichen. Ich kann nur versprechen, dass sich demnächst wirkliche Ereignisse einstellen, von denen ich euch ausreichend berichten kann. Bin aber in dieser Hinsicht optimistisch. Bis dahin widme ich mich der Bürokratie und ihrem Unwesen (Hauptseminar Politik), Hayden White (Hauptseminar Theorie) und polnischen Arbeitern zwischen 1945-50 (Hauptseminar Osteuropa).
Alles Liebe, eure Hanni
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