Liebe Freunde des Online-Tagebuchs,
hier ein kurzer Rückblick auf die letzten beiden Tage an denen sich mehr ereignet hat, als in der gesamten letzten Woche. Unsere ganze Straße und überhaupt die ganze Stadt ist ziemlich kreativ im Halloween-Style geschmückt. Viele haben künstliche Spinnenweben aufgehängt, die Kürbisse vor der Tür hat sowieso fast jeder. Sie sollen den Kindern signalisieren, dass es in dem Haus Süßigkeiten gibt. Die besagten Kinder waren dann heute Abend auch in meiner Straße unterwegs...super golding! Halloween scheint hier das Fest für die Allerkleinsten zu sein, älter als 10 war hier kein Kind in der Straße. Umso niedlicher die kleinen Käfer, Kürbisse oder Hasen zu sehen, wie sie bei den Türen mit Kürbissen nach Süßigkeiten gefragt haben. Wir haben irgendwie das mit dem Kürbis in der WG verpennt, weshalb wir von "Trick or Treat"-Rufen (leider?) verschont wurden. Natürlich gibts auch Halloween für die Großen und das hat eine Dimension, die sich leicht mit Fasching vergleichen lässt. Im Gegensatz zu diesem von mir aufs äußerste verabscheuten Fest ist aber Halloween vor allem durch unglaubliche Kreativität ausgezeichnet. Als ich gestern mit der Ubahn zu meiner ersten Halloweenparty seit 8 Jahren gefahren bin, war mein Waggon fast vollständig mit verkleideten Leuten besetzt. Neben mir (Hexe) gab es einen Vampir/Mann der Aufklärung mit langem transsilvanischem Umhang mitte Dreissig, zwei anfang Zwanzigjährige Trapperinnen mit frisch erlegten Bieber-Fellen und Pappgewehren, einen Schlumpf ohne Oberbekleidung und eine Truppe California Girls (in Anlehnung an Katy Perry). Auf der Party habe ich dann noch Packman, Spock, zwei Charaktere aus Mad Men, einen Wikinger/Mönch und Lara Croft alias Margherita getroffen. Ihr seht also, dass sich abseits der üblichen (beschissenen) Faschingskostüme Mann: Nonne/Mönch/Bauarbeiter und Frau: Krankenschwester/Nonne die Leute hier wirklich was haben einfallen lassen. Auf meiner zweiten WG-Halloween-Party bei Frans bin ich mit meinem Hut mehrmals in den Spinnenweben hängen geblieben. Die hatten nicht damit gerechnet, dass auch eine Hexe vorbeischaut. Dafür waren aber jede Menge künstliche Bärte anwesend und der eine oder andere Herr hatte sich künstlich bräunen lassen. Alles in Allem war Halloween sehr kreativ und hat mir aufgrunddessen wesentlich besser gefallen, als die meisten Faschingsfestivitäten der letzten Jahre. Und was dazu massiv beigetragen hat, war auch der Umstand, dass lästige Büttenreden und betrunkene Rentner aus diesem Fest ausgeklammert sind.
Nebenbei hat es gestern Abend dann auch angefangen zu schneien. So klammheimlich und leise und ziemlich feucht. Heute m
orgen war dann das ganze Fest auch schon wieder verschwunden. Gestern Abend machte sich der "Neuschnee" - komisch sowas Ende Oktober zu schreiben - noch ziemlich gut. Und sorgte dafür, dass in meiner WG Jubelgeschrei ausbrach. Die Schnee-Beweis-Fotos habe ich meiner Mitbewohnerin Simone zu verdanken, die die Gunst der Stunde genutzt hat, um den Wintereinbruch zu dokumentieren. Hier soll es auch in den nächsten Tagen so rund um den Gefrierpunkt sein, sobald ich eingeschneit bin, melde ich mich aber sicher mit Bildern und so zurück. Ansonsten ist hier jetzt wieder Uni Hoch 10 angesagt und bitte drückt mir in der fernen Heimat die Daumen, dass alles so klappt, wie ich es hoffe. Bis bald, eure Hanni
hier ein kurzer Rückblick auf die letzten beiden Tage an denen sich mehr ereignet hat, als in der gesamten letzten Woche. Unsere ganze Straße und überhaupt die ganze Stadt ist ziemlich kreativ im Halloween-Style geschmückt. Viele haben künstliche Spinnenweben aufgehängt, die Kürbisse vor der Tür hat sowieso fast jeder. Sie sollen den Kindern signalisieren, dass es in dem Haus Süßigkeiten gibt. Die besagten Kinder waren dann heute Abend auch in meiner Straße unterwegs...super golding! Halloween scheint hier das Fest für die Allerkleinsten zu sein, älter als 10 war hier kein Kind in der Straße. Umso niedlicher die kleinen Käfer, Kürbisse oder Hasen zu sehen, wie sie bei den Türen mit Kürbissen nach Süßigkeiten gefragt haben. Wir haben irgendwie das mit dem Kürbis in der WG verpennt, weshalb wir von "Trick or Treat"-Rufen (leider?) verschont wurden. Natürlich gibts auch Halloween für die Großen und das hat eine Dimension, die sich leicht mit Fasching vergleichen lässt. Im Gegensatz zu diesem von mir aufs äußerste verabscheuten Fest ist aber Halloween vor allem durch unglaubliche Kreativität ausgezeichnet. Als ich gestern mit der Ubahn zu meiner ersten Halloweenparty seit 8 Jahren gefahren bin, war mein Waggon fast vollständig mit verkleideten Leuten besetzt. Neben mir (Hexe) gab es einen Vampir/Mann der Aufklärung mit langem transsilvanischem Umhang mitte Dreissig, zwei anfang Zwanzigjährige Trapperinnen mit frisch erlegten Bieber-Fellen und Pappgewehren, einen Schlumpf ohne Oberbekleidung und eine Truppe California Girls (in Anlehnung an Katy Perry). Auf der Party habe ich dann noch Packman, Spock, zwei Charaktere aus Mad Men, einen Wikinger/Mönch und Lara Croft alias Margherita getroffen. Ihr seht also, dass sich abseits der üblichen (beschissenen) Faschingskostüme Mann: Nonne/Mönch/Bauarbeiter und Frau: Krankenschwester/Nonne die Leute hier wirklich was haben einfallen lassen. Auf meiner zweiten WG-Halloween-Party bei Frans bin ich mit meinem Hut mehrmals in den Spinnenweben hängen geblieben. Die hatten nicht damit gerechnet, dass auch eine Hexe vorbeischaut. Dafür waren aber jede Menge künstliche Bärte anwesend und der eine oder andere Herr hatte sich künstlich bräunen lassen. Alles in Allem war Halloween sehr kreativ und hat mir aufgrunddessen wesentlich besser gefallen, als die meisten Faschingsfestivitäten der letzten Jahre. Und was dazu massiv beigetragen hat, war auch der Umstand, dass lästige Büttenreden und betrunkene Rentner aus diesem Fest ausgeklammert sind.
Nebenbei hat es gestern Abend dann auch angefangen zu schneien. So klammheimlich und leise und ziemlich feucht. Heute m
orgen war dann das ganze Fest auch schon wieder verschwunden. Gestern Abend machte sich der "Neuschnee" - komisch sowas Ende Oktober zu schreiben - noch ziemlich gut. Und sorgte dafür, dass in meiner WG Jubelgeschrei ausbrach. Die Schnee-Beweis-Fotos habe ich meiner Mitbewohnerin Simone zu verdanken, die die Gunst der Stunde genutzt hat, um den Wintereinbruch zu dokumentieren. Hier soll es auch in den nächsten Tagen so rund um den Gefrierpunkt sein, sobald ich eingeschneit bin, melde ich mich aber sicher mit Bildern und so zurück. Ansonsten ist hier jetzt wieder Uni Hoch 10 angesagt und bitte drückt mir in der fernen Heimat die Daumen, dass alles so klappt, wie ich es hoffe. Bis bald, eure Hanni
1 Kommentar:
Das Problem ist, dass Fasching natürlich nicht Karneval ist. Irgendwann werde ich es dir schon noch zeigen, dass das eine tolle Sache ist! Alaaf! (h.)
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