Montag, 13. Februar 2012
Donnerstag, 19. Januar 2012
Samstag, 14. Januar 2012
koffer in berlin
liebe freunde des online-tagebuchs,
ich melde mich wieder zurück, nachdem ich in den letzten monaten durch halb europa gereist bin und ein sehr interessantes praktikum in frankfurt absolviert habe befinde ich mich nun in berlin.
wie lange ich dort verweile, steht derzeit noch nicht fest. vermutlich werden es drei monate, aber vielleicht auch der beginn einer längeren liason.
wie dem auch sei, ich werde in den nächsten wochen immer wieder fotos und eine art "berlin-entdeckungs-tagebuch" an dieser stelle veröffentlichen. grundlage dieser kleinen und keinesfalls abschließenden reportage ist ein berlin-führer von 1980, der zufällig den weg zu mir gefunden hat.
und als kleinen teaser: alle, bei denen ich von der kleinen grauen gestreiften vase aus prenzlauer berg erzählt habe, hier ist sie. bis bald, eure hanni
ich melde mich wieder zurück, nachdem ich in den letzten monaten durch halb europa gereist bin und ein sehr interessantes praktikum in frankfurt absolviert habe befinde ich mich nun in berlin.
wie lange ich dort verweile, steht derzeit noch nicht fest. vermutlich werden es drei monate, aber vielleicht auch der beginn einer längeren liason.
wie dem auch sei, ich werde in den nächsten wochen immer wieder fotos und eine art "berlin-entdeckungs-tagebuch" an dieser stelle veröffentlichen. grundlage dieser kleinen und keinesfalls abschließenden reportage ist ein berlin-führer von 1980, der zufällig den weg zu mir gefunden hat.
und als kleinen teaser: alle, bei denen ich von der kleinen grauen gestreiften vase aus prenzlauer berg erzählt habe, hier ist sie. bis bald, eure hanni
Sonntag, 23. Oktober 2011
Sonntag, 16. Oktober 2011
Dienstag, 13. September 2011
Samstag, 30. Juli 2011
Alles hat ein Ende


Liebe Freunde des Online-Tagebuchs,
lange ist's her, dass ich mich zum letzten Mal gemeldet habe. Seit meinem Ausflug nach Quebec City im Juni habe ich meine Zeit damit verbracht, Montreal zu genießen und meine Masterarbeit abzugeben. Das große Finale fand letzte Woche Montag statt - Abgabetermin meiner - vorerst - letzten größeren Uniarbeit. Irgendwie habe ich noch nicht realisiert, dass jetzt ein neuer "Lebensabschnitt" beginnen soll, vielleicht dauert es noch eine Weile, bis sich die Erkenntnis wirklich einstellt.
Ich sitze im Moment in meinem sonnigen Zimmer, vor mir liegen meine gepackten Koffer und ich habe mir das Soundsystem meiner Mitbewohnerin geborgt, um mich zum ersten und letzten Mal mit meiner Lieblings-Playlist von Montreal zu verabschieden. Ich habe in den letzten 6 Monaten viele meiner guten Freunde hier nach Übersee und in die USA verabschiedet - Abschiednehmen sollte mir daher eigentlich nicht so schwer fallen. Eigentlich - denn es war eine sehr schöne Zeit! Und gerade im Sommer hat Montreal einen Charme, dem man sich schlecht entziehen kann.
Meinen ganz persönlichen Abschied habe ich mit einer Pinata-Party gefeiert. Ich habe eine hellblaue Esels-Pinata erstanden und mit meinen verbliebenen Liebsten gemeinsam gefeiert. Es war awsome, wie der Amerikaner sagen würde! Leider entpuppte sich die Pinata als eine Mogelpackung, denn es waren gar keine Süßigkeiten in ihr versteckt.
In diesem Jahr habe ich viel erlebt - einen schier endlosen aber auch beeindruckenden Winter, ich bin umgezogen, weil meine Vermieterin und Mitbewohnerin in einen schlimmen Streit geraten sind - ich habe viele tolle Leute getroffen - mich über die Feinheiten und Untiefen der Quebecoisen Kultur informiert, ohne den Kontakt zur Heimat zur verlieren. Meine wenigen Ausflüge führten meist in die US of A, aber ihr kennt mich, ich kann nicht anders. Die Uni war intensiv, vor allem im Vergleich mit Deutschland. Aber ich bin stolz, dass ich die ganze Sache über die Bühne gebracht habe, auch wenn ich zwischendurch meine berichtigen Zweifel hatte. Es bleibt bei der alten Feststellung: es gibt in jedem System Vor- und Nachteile. Die Erfahrung, in Kanada studiert zu haben, möchte ich auf keinen fall missen.
Ich freue mich, bald im Flieger nach Hause zu sitzen. Bin aber auch gleichzeitig traurig, Abschiednehmen zu müssen.
Auf Bald, See you soon, A bientot!
Eure Hanni


lange ist's her, dass ich mich zum letzten Mal gemeldet habe. Seit meinem Ausflug nach Quebec City im Juni habe ich meine Zeit damit verbracht, Montreal zu genießen und meine Masterarbeit abzugeben. Das große Finale fand letzte Woche Montag statt - Abgabetermin meiner - vorerst - letzten größeren Uniarbeit. Irgendwie habe ich noch nicht realisiert, dass jetzt ein neuer "Lebensabschnitt" beginnen soll, vielleicht dauert es noch eine Weile, bis sich die Erkenntnis wirklich einstellt.
Ich sitze im Moment in meinem sonnigen Zimmer, vor mir liegen meine gepackten Koffer und ich habe mir das Soundsystem meiner Mitbewohnerin geborgt, um mich zum ersten und letzten Mal mit meiner Lieblings-Playlist von Montreal zu verabschieden. Ich habe in den letzten 6 Monaten viele meiner guten Freunde hier nach Übersee und in die USA verabschiedet - Abschiednehmen sollte mir daher eigentlich nicht so schwer fallen. Eigentlich - denn es war eine sehr schöne Zeit! Und gerade im Sommer hat Montreal einen Charme, dem man sich schlecht entziehen kann.
Meinen ganz persönlichen Abschied habe ich mit einer Pinata-Party gefeiert. Ich habe eine hellblaue Esels-Pinata erstanden und mit meinen verbliebenen Liebsten gemeinsam gefeiert. Es war awsome, wie der Amerikaner sagen würde! Leider entpuppte sich die Pinata als eine Mogelpackung, denn es waren gar keine Süßigkeiten in ihr versteckt.
In diesem Jahr habe ich viel erlebt - einen schier endlosen aber auch beeindruckenden Winter, ich bin umgezogen, weil meine Vermieterin und Mitbewohnerin in einen schlimmen Streit geraten sind - ich habe viele tolle Leute getroffen - mich über die Feinheiten und Untiefen der Quebecoisen Kultur informiert, ohne den Kontakt zur Heimat zur verlieren. Meine wenigen Ausflüge führten meist in die US of A, aber ihr kennt mich, ich kann nicht anders. Die Uni war intensiv, vor allem im Vergleich mit Deutschland. Aber ich bin stolz, dass ich die ganze Sache über die Bühne gebracht habe, auch wenn ich zwischendurch meine berichtigen Zweifel hatte. Es bleibt bei der alten Feststellung: es gibt in jedem System Vor- und Nachteile. Die Erfahrung, in Kanada studiert zu haben, möchte ich auf keinen fall missen.
Ich freue mich, bald im Flieger nach Hause zu sitzen. Bin aber auch gleichzeitig traurig, Abschiednehmen zu müssen.
Auf Bald, See you soon, A bientot!
Eure Hanni
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